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Bericht vom Schottenring

    18. Schottenring GRAND-PRIX 2006
    Einer der Höhepunkte für uns Benzingetaufte Fahrensleute

    Schottenring was ist Das denn?

    Im Jahre 1925 wurde in Schotten der “ Vogelsberger Automobil- und Motorradclub “ gegründet und bereits am 12. September 1925 wurde das erste Rennen “ Rund um Schotten “ gestartet. Die Länge der Sehr anspruchsvollen Strecke betrug 16,08 km und führte von Schotten durch die Dörfer Rudingshain und Götzen wieder nach Schotten. Bis 1937 wurden ausschließlich Motorradrennen, 1938 auch ein Sportwagenrennen gefahren. 1983 dann das Aus für diese Veranstaltung.

    Seit 1988 neuer Kurs wo bis zu 20.000 Zuschauer da sind, wenn auf dem 1,4 Kilometer langen Kurs. Über 300 Rennfahrer aus dem In- und Ausland mit ihren Solomotorrädern und Gespannen vom Kaiserreich bis in die goldenen 1970er-Jahre sich ausbremsen und im Windschatten belauern. Mehr als sechs Jahrzehnte Motorradbau waren in Schotten zu sehen. Toll das es noch solche Motorrad – Enthusiasten gibt die Ihre Schätze bewegen, uns somit ein schönes Ereignis bereiten.

    Wo ist der Schottenring?
    Dumme Frage, natürlich mitten in Schotten da gibt s ordentlich was auf die Ohren und ein Schmaus für´s Auge.

    Unser Start war Freitag nach der Maloche.
    Wettervorhersage :
    Fr. – So. 69 % Regenrisiko
    + Martin Regenmacher : ohne Pudding – ca. 10 Stunden Sonne + 4 – 8 l / qm
    = Beste Voraussetzungen ……also los.

    Das Gepäck, wie immer Campingzeug eine Karte und das Helmkino. Den Rest kann Man- Frau dort käuflich erwerben. Diese GRAD-PRIX ist noch nicht überteuert, der Zeltplatz kostet 3 ¤, Frühstück 5¤ Getränke zu normalen Kneipenpreisen. Der Getränke und Lebensmittelmarkt ist direkt an der Strecke.

    Helmkino eingeschaltet und los ging s . Mist, oder Klasse ! im Helmkino gibt s jetzt auch schon Werbung, Raucherpause aber noch keine Warnung vor langsam fliegenden Wespen. So ist es dann passiert , Didi hat eine mitgenommen und die hat ihm eine ordentliche \“ Beule \“ verpasst. Na ja uns trieb ja keiner von wegen schnellster Weg ! oder kürzester Weg ! das kann ja jeder !!!
    Schönster Weg , macht zwar ein bisschen arbeit aber lohnt sich immer !!!!!!

    Den Vogel schoss wie immer die Strecke von Laubach nach Schotten ab. Dieses Jahr wurden Verkehrsteilnehmer darauf hingewiesen wie viel Leute schon Verunglückt- Verletzt und Verstorben sind. Auf diesen ca. 13 Kilometern wurden dann auch mal gleich sämtliche Rollsplitt- Schilder des Landkreises aufgestellt, wobei die Geschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt wurde.
    Auf solch Kurvenreichen Strecken ist es nicht leicht die 80 km/h zu halten und dann auch noch Rollsplitt zu suchen.
    Tipp an die Strassen- Meisterei! Um den Schilderwald ein bisschen aufzulockern währen Ölspurschilder und eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100km/h mal was anderes. Das erhöht den Adrenalinpegel noch ein bisschen.

    Der unterschied zwischen einem Puff und dem Straßenverkehrsamt:
    Im Puff bekommst du wenigstens für dein Geld die Nummer, die Du bestellt hast!!!

    Wir schauten lieber einen schönen Landschaftsfilm und genossen diesen Weg .

    Bekannte fuhren mit Navi und hatten ca. 50 Kilometer weniger von den schönen Stecken erfahren als wir.
    Helmkino und Navi, das ist wohl die ein Sitz in der zweiten Reihe!

    Ankunft auf unserem Lieblingszeltplatz mit Frühstück , Waschgelegenheit , laut schnarchenden Nachbarn mit gelben Bändchen. Also fix Behausung aufgebaut und los vor dem Dunkelwerden – Rennstrecke kontrollieren, Rennwurst essen und natürlich die Licher –Brauerei besuchen . Von nix kommt nix .
    Nach ausgiebigem Licher –Test wollten Rainer und Martin noch die „durchgehend warme Küche“ besuchen. Nachts so um vier am Zeltplatz suchten dann so zwei „ Waschechte Hessen“ tatsächlich noch Ihre Zahnbürsten …. und so zwei Westfahlen immer noch die „durch –gehende – warme- Küche“
    Info : das ist nur zum „kurz Aufwärmen“ gedacht schließlich ist eine Küche nicht der kälteste Raum in so einer gemauerten Behausung !!!)

    Rennstart war um 8 °° Uhr !! erst mal Frühstücken , dann was in die Ohren und los.
    So ab 12 °° Uhr war unsere Truppe vollständig an der Rennstrecke vertreten. Wir wollten eine Phon- Messung durchführen, ein paar Werte: Standgeräusch der 2 Liter Bison NSU 106 dB ( ein Bild von diesem Monster mit einem Zylinder zum ankicken ist unter den Bildern zu finden) , die Renngeräusche mitten auf der Strecke 103 dB , bis 114 dB konnten wir ablesen. Alles was dann kam war nicht mehr auf der Skala abzulesen ein Sieg für die Mopeds. Ein schönes Erlebnis, ein toller Tag und wir waren K.O. beschlossen den Tag so wie er anfangen hatte an der Reithalle so um 11.30 Uhr. Ein ganzer Tag auf dem Kurs, im Fahrerlager und der Akku ist leer.

    Sonntag: Nach oder vor dem Frühstück machten wir uns auf den Heimweg der ein oder andere musste noch im Biker- Haus(Onkel Tom s Hütte) Frühstücken, so das wir unsern ersten Rast auf der Rollsplitt- Strecke machten. Wieder kein Splitt gefunden und ab nach Hause. Der Film wird 2007 wiederholt, und wir wieder in der ersten Reihe, den dieser Film ist immer ein NEUER.

    Ciao Euer MGC- Paderborn unsere Regenmaschine hat dann auch noch funktioniert, so das wir unser Regenzeug nicht umsonst mitgenommen hatten.

    PS: In diesem Sinne: Am Vorderrad beginnt die Zukunft

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